Mein Osterfest

Jetzt nun zu den Oster-Erlebnissen, die ich ja bereits angekündigt hatte. Wie schon erwähnt, fuhren wir alle am Donnerstag in Richtung Oderhaff. Zwischenstopp war allerdings in Neubrandenburg, das „Futterhaus“. Dort war es lecker, überall roch es so verführerisch und viele Vierbeiner lernte ich hier kurz kennen. Meine Zweibeiner kauften dort verschiedene Sachen für mich ein. So bekam ich dort unter anderem ein neues Halsband. War ganz schön spannend, das richtige zu finden. Ich durfte eine richtige Modenschau vollziehen. Immer gab es ein neues, bis wir bei meinem jetzigen ankamen. Das finde ich klasse. Als Belohnung für meine Geduld gab es dann getrocknete Rinderlunge. Man die war lecker. Davon hätte ich viel mehr vertragen können. Aber ich kann mich nicht beklagen, ich bekam Futter und auch noch verschiedene Leckerlie und endlich auch ein schönes Napfpaar. Richtig edel. Jetzt fühl ich mich wohl.
Von dort aus ging es weiter nach Eggesin. Kurz die Sachen abgelegt und erst einmal eine große Runde gemacht. Ganz neu und recht interessant. Konnte gar nicht genug schnuppern und erfahren. Meine beiden Zweibeiner holten sich etwas zur Stärkung. Einer ging weg und der andere behielt mich bei sich und kaufte so ein komisches Zeug namens „Döner“. Was das wohl sein mag? Interessierte mich aber nicht so sehr, wie mein verschwundener Zweibeiner. Wo war er nur geblieben? Da, endlich ging es weiter in die Richtung, in der er verschwand. Leider musste ich vor dem Laden warten in dem er verschwunden war. Aber so lernte ich noch einen kleinen Jungen kennen, der mit seinem Opa dort war. Von beiden gab es noch ein paar Streicheleinheiten bevor sie gingen. Und dann kam auch schon mein „verschwundener“ Zweibeiner; es ging zurück. Jetzt durften auch sie sich stärken. Ich tobte in der Zwischenzeit herum und fand es schön, noch mehr Zweibeiner um mich zu haben.
Abends dann noch eine große Runde in dem neuen Revier. Und gleich wieder jemanden zum Toben gefunden, einen in meiner Größe: einen Yorkshire Terrier. Das Toben und Tollen mit ihm war schön. Und die Zweibeiner ließen es auch zu. War das schön. Nach der Runde war ich aber auch fix und alle. Es rief nur noch das Bett zum Schlafen.

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Am Freitag gab es sogar einen kleinen Happen vom Frühstückstisch. Darf ich zwar sonst nicht, aber diesmal wurde es mir heimlich gegeben. Hat gut geschmeckt, besser wie mein Futter, obwohl ich das auch sehr mag. Nach dem Frühstück ging es nach Ueckermünde. Noch mehr Zweibeiner und ich wurde auch offiziell vorgestellt. Hab mich auch von meiner ganz lieben Seite gezeigt. Nach der Vorstellung machten wir uns jedoch weiter auf den Weg, noch jemanden abholen von der Bahn. So viele Zweibeiner hatte ich schon lange nicht mehr um mich herum. Und mit jedem konnte ich toben. Von der Bahn ging es erst zurück nach Eggesin und dann nach Ueckermünde in die große Runde. Dort machten wir Waldspaziergänge, gingen ans Haff hinunter, ich ging baden, tobte in der Gegend und lernte verschiedene Vierbeiner kennen. Am Abend dann zurück nach Eggesin.

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Den Samstag verbrachten wir bis zum Mittag mit Shopping, bevor es am Nachmittag wieder nach Ueckermünde ging. Echt schön dort. Und abends zurück nach Eggesin.

Am Sonntag gab es ein lecker Frühstück und am Vormittag einen Ausflug in die Gegend und in den Garten. Da lief ich ohne Leine und tobte herum. Sogar queer über die Beete, was jedoch nicht so gut ankam. Nachmittags wurde mein Bettchen eingepackt und es ging wieder nach Ueckermünde. Heute schliefen wir alle dort. Vorher noch wieder viele Spaziergänge und Tobereien. Und gegrillt wurde abends im Garten auch noch. Das roch vielleicht gut….

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Den Montag ließen wir ruhig angehen. Während ein Teil der Zweibeiner noch schlief, gingen meine Zweibeiner und ich Brötchen holen. Als wir zurück waren, wurden wir schon von zwei weiteren Zweibeinern erwartet und ich sorgte dann dafür das die Letzten auch aufstanden. Es gab für alle Frühstück und für mich danach Kuschel- und Spieleinheiten.
Nach dem Mittag brachen wir dann zur Heimreise auf. Erst nach Eggesin, meine restlichen Sachen holen und natürlich auch die meiner Zweibeiner und dann weiter. Wir machten noch einmal in Neubrandenburg halt und setzten dort noch einen Zweibeiner am Bahnhof ab. Dann ging es heim. Und zuhause angekommen gab es eine große Runde für mich. War etwas ungewohnt, wieder dort zu sein, aber auch schön. So ein Osterfest hätte ich mir noch vor ein paar Wochen nicht zu träumen gewagt.

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